[…] – Absurde Substitution

Die Arbeit wurde auf Initiative vom AkA im FARB Borken aufgebaut. Nun steht und klingt endlich die schöne Arbeit der Klasse für Kooperative Strategien – hoffentlich kann sie bald belauscht und besucht werden! Das geht leider erst, wenn die Inzidenz in Borken unter 100 gesunken ist. Dafür wird die Ausstellungsdauer vorraussichtlich bis Mitte Juni verlängert – einen kleinen Videobesuch gibt es jedoch schon hier sowie weitere Infos s. unten!

In gewisser Weise stellt die „digitale Erkundung“ der räumlich zu erfahrenden 15-Kanal-Klanginstallation selbst eine „Absurde Subsitution“ dar – wer kann, sollte unbedingt die live-Erfahrung machen, sobald sie möglich ist …

Die Borkener Zeitung berichtete wie gewohnt auf den Punkt gebracht mit einem Artikel und auch mit einem Video:

Mit ihrer Arbeit „[…] Absurde Substitution“ präsentiert die Klasse für kooperative Strategien der Kunstakademie Münster von Prof. Irene Hohenbüchler auf Initiative des AkA – Atelier für kulturelle Angelegenheiten eine Raum- und Klanginstallation im Saal des FARB.

In der begehbaren Rauminstallation stehen fünfzehn hölzerne Balken, je drei Meter hoch, deren Spitzen mit einer Zimmerpflanze bestückt sind. Die Pfeiler sind akustisch durch geflüsterte Beiträge verbunden, die aus den Pflanzen klingen. Es entsteht ein dialogisches Mit- und Gegeneinander, ein Chorgeflüster, dem die Besucher:innen lauschen können. Thema des Chores sind drängende Probleme unserer Zeit, wie z. B. der Klimawandel. Jeder ‚Baum‘ hat eine eigene Stimme und steht für einen Versuch, ein Problem zu lösen, das wir selbst provoziert haben. Die Stimmen erzählen von Scheinlösungen, Enttäuschungen und Ersatzhandlungen, die als absurde Substitutionen erscheinen.

Wir bedanken uns bei der Klasse für kooperative Strategien der Kunstakademie Münster und Prof. Irene Hohenbüchler sowie dem Gastgeber FARB Borken herzliche für die gute Zusammenarbeit!

letzte Woche …..

Die „BZ“ berichtete auch vom Inhalt der Arbeit und dem Pflanzenaufruf im Vorfeld …

[…] Absurde Substitution“ – wird im FARB aufgebaut auf Initiative von AkA.

FARB: „Wer seine Zimmerpflanze auf eine kleine Museumsurlaubsreise schicken möchte, kann sich bei uns melden. Für unsere nächste Ausstellung zusammen mit dem AkA – anders suchen wir Zimmerpflanzen als Leihgabe.

Plakat zur Ausstellung „[…] Absurde Substitution

Denn vom 27. April bis 23. Mai 2021 präsentiert die Klasse für kooperative Strategien der Kunstakademie Münster ihre Arbeit „[…] Absurde Substitution“, eine Raum- und Klanginstallation, bei uns Saal.

Für die Dauer der Ausstellung suchen wir nun Zimmerpflanzen. So könnt ihr bzw. eure Pflanzen Teil des Kunstprojektes werden. Während ihres Gastspiels in der Ausstellung werden die Pflanzen natürlich gepflegt, sodass diese später wieder wohlerhalten an die Leihgeber übergeben werden.

Die Pflanze soll in einen der handelsüblichen Pflanzentöpfe passen (Durchmesser ca. 25 cm) und zwischen 40 cm und 150 cm hoch sein.

Wer seine Pflanze ausleihen möchte, kann sich telefonisch bei 02861 939 252 melden, um einen Termin für die Abgabe zu vereinbaren. Die Pflanzen können dann am 21. und 22. April zu den Öffnungszeiten (Mittwoch & Donnerstag: 10 – 13) im FARB (Markt 15, 46325 Borken) abgegeben werden.

In der begehbaren Installation im Saal des FARB werden die Pflanzen dann ab 24. April auf fünfzehn hölzernen Balken, die je drei Meter hoch sind, ihren Platz finden. Die Pfeiler sind akustisch durch geflüsterte Beiträge verbunden, die aus den Pflanzen klingen. Es entsteht ein dialogisches Mit- und Gegeneinander, ein Chorgeflüster, dem die Besucher:innen lauschen können. Thema des Chores sind drängende Probleme unserer Zeit, wie z. B. der Klimawandel. Die Stimmen erzählen von Scheinlösungen, Enttäuschungen und Ersatzhandlungen, die als absurde Substitutionen erscheinen.

Das AkA – Atelier für kulturelle Angelegenheiten wird gefördert durch das Programm „LandKULTUR“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.“

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